Covid-19: Obwaldner Regierungsrat befürwortet Aufhebung der Massnahmen

Trotz sehr hoher Infektionszahlen kann eine positive Entwicklung in den Spitälern festgestellt werden. Gründe dafür sind einerseits die hohe Immunität in der Bevölkerung durch die Impfung sowie frühere Erkrankungen und andererseits die überwiegend milder auftretenden Verläufe durch Omikron. Der Regierungsrat unterstützt deshalb den Vorschlag des Bundesrats, einen Grossteil der Massnahmen in einem Schritt gemäss Variante eins der Konsultation aufzuheben.

Die epidemiologische Lage entwickelt sich zurzeit in der ganzen Schweiz positiv: Obwohl das Niveau der Neuansteckungen mit Covid-19 weiterhin hoch ist, kann aktuell ein Rückgang verzeichnet werden. Auch die Anzahl der Hospitalisationen sinkt, nachdem sie bereits in den letzten zwei Monaten stabil blieb und es zu keiner Überlastung der Spitalinfrastrukturen gekommen ist.

„Die sehr gute Schutzwirkung der Impfung sowie die überwiegend milderen Verläufe der Omikron-Variante haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.“, hält die Gesundheitsdirektorin Maya Büchi-Kaiser fest. Der Obwaldner Regierungsrat befürwortet angesichts dieser Ausgangslage, dass der Bundesrat eine Konsultation zu umfassenden Lockerungen gestartet hat.

Von den beiden vorgeschlagenen Varianten bevorzugt der Regierungsrat Variante eins, welche eine gleichzeitige Aufhebung der meisten Massnahmen beinhaltet. Namentlich würde die Zertifikatspflicht für Restaurants oder Freizeitbetriebe, die Einschränkung privater Treffen, die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie die Bewilligungspflicht für Grossveranstaltungen beendet. Der Regierungsrat sieht die Voraussetzungen für das Weiterführen von solchen weitreichenden Massnahmen nicht mehr gegeben. Er ist der Ansicht, dass die Immunisierung der Bevölkerung weit genug fortgeschritten ist, um diesen Schritt zu gehen.

„Die Pandemie ist jedoch damit noch nicht ganz vorbei. Vorsichtiges Verhalten, insbesondere in grösseren Menschenmengen, ist weiterhin angezeigt.“, sagt die Gesundheitsdirektorin Maya Büchi-Kaiser. Der Regierungsrat erwartet deshalb seitens des Bundes eine Flächendeckende, schweizweite Sensibilisierungskampagne, um auf die entsprechenden Verhaltensweisen hinzuweisen.