Die Zusammensetzung der Regierung für 2022 bis 2026 steht fest

Am letzten Sonntag fanden im Kanton Nidwalden die Gesamterneuerungswahlen statt. Die Ergebnisse der Regierungsratswahl sind bekannt. In der Amtsperiode 2022 bis 2026 verfügt Die Mitte über drei Sitze, die SVP über zwei Sitze, die FDP und die Grünliberalen sind mit je einem Sitz vertreten.

Elf Kandidatinnen und Kandidaten sind letzten Sonntag zum ersten Wahlgang der Regierungsratswahl im Kanton Nidwalden angetreten. Nach der Auszählung in allen elf Gemeinden steht fest, dass die fünf bisherigen Regierungsräte die Wiederwahl geschafft haben. Für die zurücktretenden Alfred Bossard (FDP.Die Liberalen) und Josef Niederberger (Die Mitte) wurden neu Therese Rotzer-Mathyer (Die Mitte) und Peter Truttmann (Grünliberale) ins siebenköpfige Regierungsgremium gewählt.

Gewählt sind:

Othmar Filliger-Henggeler, Die Mitte, 1965, bisher (10’250 Stimmen)

Karin Kayser-Frutschi, Die Mitte, 1967, bisher (10’036 Stimmen)

Michèle Blöchliger, SVP, 1967, bisher (8’770 Stimmen)

Joe Christen, FDP, 1964, bisher (8’465 Stimmen)

Therese Rotzer-Mathyer, Die Mitte, 1964, neu (7’638 Stimmen)

Res Schmid, SVP, 1958, bisher (7’415 Stimmen)

Peter Truttmann, Grünliberale, 1965, neu (6’452 Stimmen)

Nicht gewählt sind:

Armin Odermatt, SVP, 1970, neu (6’197 Stimmen)

Judith Odermatt Fallegger, FDP, 1963, neu (5’341 Stimmen)

Dominik Steiner, FDP, 1973, neu (4’984 Stimmen)

Urs Lang, Aufrecht, 1979, neu (1’244 Stimmen)

Bei einer Stimmbeteiligung von 48,28 Prozent betrug das absolute Mehr 5’486 Stimmen. Diese Wahlhürde hat auch Armin Odermatt (SVP) geschafft.
Er zieht trotzdem nicht ins Regierungsgebäude ein, weil mehr als sieben Kandidatinnen und Kandidaten diese Marke erreicht haben und in diesem Fall die höhere Anzahl Stimmen ausschlaggebend ist. Die Gewählten werden am
1. Juli 2022 ihr Amt für die vierjähriger Amtsperiode bis 2026 antreten.

Gegenüber der aktuellen Legislatur hat die GLP einen Sitz dazugewonnen, die FDP einen verloren. Die neue Sitzverteilung im Regierungsrat ab diesem Sommer: Die Mitte drei (+/-0), SVP zwei (+/-0), FDP einen (-1) und
die Grünliberale einen (+1).