Kantonsregierungen von Luzern und Nidwalden nehmen auf Einladung am World Economic Forum 2022 teil

Auf Einladung des World Economic Forum werden die Regierungen der Kantone Luzern und Nidwalden am Jahrestreffen 2022 in Davos teilnehmen. Die Einladung hat sich aus den Vorbereitungen für das Jahrestreffen 2021 ergeben. Dieses war in reduzierter Form im Raum Luzern-Bürgenstock geplant und wurde wegen der Pandemie abgesagt.

Die intensiven Vorarbeiten für das World Economic Forum 2021, das in reduzierter Form im Raum Luzern-Bürgenstock hätte durchgeführt werden sollen, haben zu einer Einladung der Luzerner und Nidwaldner Regierung an das World Economic Forum 2022 in Davos geführt.

Die Ankündigung, dass das World Economic Forum sein Jahrestreffen 2021 im Raum Luzern-Bürgenstock plante, hat der Region im Herbst 2020 weltweit viel Aufmerksamkeit gebracht. Obwohl das World Economic Forum letzlich wegen der Corona-Pandemie nicht in der Zentralschweiz stattfinden konnte, wurden zahlreiche positive Impulse für die Wirtschaft und die Region als Veranstaltungsort für bedeutende internationale Konferenzen verzeichnet.

Mit der Einladung der Kantonsregierungen von Nidwalden und Luzern ans Jahrestreffen 2022, das gemäss aktuellem Planungsstand vom 17. bis zum 21. Januar 2022 in Davos stattfindet, bietet sich nun die einmalige Chance, diese Inputs wiederaufzunehmen und weitere Kontakte zu knüpfen. Die Regierungsvertreter werden für einzelne, ausgewählte Anlässe nach Davos reisen. Zudem planen Luzern und Nidwalden, gemeinsam mit den Kantonen Graubünden und Zürich als Co-Veranstalter, einen Unternehmensabend. Dabei werden sich die Regierungen und hochrangige Wirtschaftsvertreter im kleinen Rahmen miteinander austauschen. Die Luzerner und Nidwaldner Delegation umfasst je neun Mitglieder des Regierungsrates und der Wirtschaft.

Der Luzerner Wirtschaftsdirektor Fabian Peter ist erfreut: «Das World Economic Forum ist eine weltweit beachtete Bühne, auf der Problemstellungen in Lösungsansätze überführt werden. Es ist sinnvoll und erfreulich, dass der Kanton Luzern mit seiner international orientierten Export- und Tourismuswirtschaft dabei einen aktiven Part wahrnehmen kann». Auch der Nidwaldner Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger betont die Chancen: «Indem wir den Kontakt zum World Economic Forum weiterhin aktiv pflegen, können wir beste Werbung für unsere Region machen. Diese Gelegenheit wollen wir nutzen».

Das Engagement für den Wirtschaftsstandort und die Tourismusdestination Luzern-Vierwaldstättersee zählt zu den wichtigen Aufgaben der Politik beider Kantone. Alleine aus dem Kanton Luzern werden jährlich Waren für vier bis fünf Milliarden Franken ins Ausland exportiert; im Coronajahr 2020 sind die Ausfuhren stark zurückgegangen. Im Tourismus wird eine qualitative Weiterentwicklung angestrebt. Das Ziel ist eine verstärkte Ausrichtung auf einen hochwertigen und nachhaltigen Tourismus. Diese Neuausrichtung hat mit der Coronakrise noch an Bedeutung gewonnen.

 

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