Mehr Sicherheit auf dem Schulweg – Dank dem TCS

Noch immer ereignet sich schweizweit jeden Tag ein Unfall auf dem Schulweg. Kritisch ist jeweils die Zeit nach den Sommerferien. Daher sensibilisiert der TCS zu Beginn des neuen Schuljahres alle Verkehrsteilnehmer und führt Präventionskampagnen durch. Die TCS-Sektion Waldstätte hat die Polizeikorps aus Luzern, Obwalden und Nidwalden wiederum mit Sicherheits- und Schulungsmaterial im Wert von rund 30‘000 Franken ausgestattet.

Mit dem Schulanfang kehren Tausende von Kindern in die Schule oder den Kindergarten zurück oder treten in die Schule oder den Kindergarten ein. Damit sich die jüngsten Verkehrsteilnehmer sicher im Verkehr bewegen, arbeiten der TCS und die Polizeikorps eng zusammen. Das Engagement zeigt Wirkung: Im Jahr 1992 wurden in der Schweiz 783 Unfälle auf dem Schulweg registriert, im Jahr 2020 waren es noch 451, was einem Rückgang von 42% entspricht. Von den 451 Unfällen im Jahr 2020 hatten 379 Personenschäden zur Folge. Dies entspricht einem Unfall mit Personenschaden pro Tag.

Immer ganz anhalten
Um Unfälle auf dem Schulweg zu verhindern, führt der TCS auch in diesem Jahr zum Schulstart eine Präventionskampagne durch und macht auf die Anwesenheit von Kindern aufmerksam. Die Kernbotschaft für Auto- und Velofahrer lautet: Bremsen Sie an Fussgängerstreifen nicht nur ab, sondern halten Sie ganz an, wenn Kinder die Strasse überqueren wollen. «Für Kinder ist es schwierig, die Geschwindigkeiten und Entfernungen von Fahrzeugen  bzuschätzen», erklärt Alexander Stadelmann, Geschäftsführer der TCS-Sektion Waldstätte. «Wenn Autos oder Velos langsam an Fussgängerstreifen heranfahren und Lichthupen oder Handzeichen geben, kann dies Kinder verunsichern.» Im Rahmen der Verkehrserziehung wird Schulkindern beigebracht, dass sie die Strasse erst dann überqueren dürfen, wenn die Räder des Fahrzeugs komplett zum Stillstand gekommen sind.

Kinder besser sichtbar machen
Die Sichtbarkeit von Kindern spielt eine zentrale Rolle in der Unfallprävention. «In der Morgen- und Abenddämmerung ist die Unfallgefahr höher als bei Tageslicht. Nachts ist das Risiko sogar dreimal so hoch und bei Regen oder Schnee zehnmal so hoch», sagt Alexander Stadelmann. Mit heller Kleidung und reflektierendem Zubehör sind Kinder besser sichtbar – im Alltag und auf dem Schulweg. Daher rüstet die TCS-Sektion Waldstätte die Polizeikorps aus Luzern, Obwalden und Nidwalden jedes Jahr mit Sicherheits- und Schulungsmaterial im Wert von rund 30‘000 Franken aus. Dazu gehören unter anderem 8‘500 Kindergartendreiecke und 5‘500 Sicherheitswesten für Kinder ab der ersten Schulklasse. Beides kommt in diesem Jahr in einem neuen Design daher. Eine breitere Oberfläche und reflektierende Elemente verbessern die Sichtbarkeit von vorne und von der Seite, bei Tageslicht und im Dunkeln. Damit trägt der TCS massgeblich zur Verkehrssicherheit bei und leistet einen namhaften Beitrag zur Unfallprävention von Kindern.

Polizei begrüsst TCS-Engagement
Das Sicherheits- und Schulungsmaterial des TCS setzen die Polizeikorps im Rahmen des Verkehrsunterrichts ein. Sie verteilen das leuchtende Material, machen die Kinder mit Verkehrs- und Vortrittsregeln vertraut und sprechen über das korrekte Verhalten auf dem Schulweg. «Nur dank der Unterstützung des TCS ist der Verkehrsunterricht in der heutigen Form überhaupt möglich», sagt Erwin Gräni, Chef Prävention bei der Luzerner Polizei. «Wir schätzen das Engagement des TCS sehr».

Bilder
▪ Kinder in Luzern auf dem Schulweg mit Leuchtwesten und Leuchtdreiecken des lokalen Touring Club Waldstätte Luzern; Bilder: TCS Sektion Waldstätte

Pressekontakt
▪ Alexander Stadelmann, Geschäftsführer TCS-Sektion Waldstätte, Telefon 041 228 94 95, alexander.stadelmann@tcs.ch

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