Nach Seeverschmutzung werden keine Umweltschäden erwartet

Vor Wochenfrist sind in Beckenried einige Liter Diesel in den Vierwaldstättersee ausgelaufen. Diese konnte innert nützlicher Frist gebunden und aus dem Wasser entfernt werden. Auch wenn kleine Resten von Öl immer noch vorhanden sein können, besteht für die Umwelt keine Gefahr.

Am vergangenen Freitag, 24. September 2021, sind in Beckenried einige Liter Dieselkraftstoff in den Vierwaldstättersee ausgelaufen. Zwischen «Neuseeland» und dem Lielibach war phasenweise ein Ölteppich auf einer Länge von rund einem Kilometer sichtbar. Dank dem entschlossenen Eingreifen der beteiligten Feuerwehren, die eine Ölsperre auf dem See errichteten, und dem speditiven Einsatz der Schadendienste konnte das ausgelaufene Öl noch am selben Abend zusammengenommen und aus dem Wasser entfernt werden. «Obschon die Arbeiten reibungslos verliefen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass entlang der Ufer noch Resten von Öl vorhanden sein können, die aufgrund von Wellenschlag oder Niederschlägen wieder in den See ausgetragen werden», hält Fidel Hendry, Leiter Amt für Umwelt, fest. Es handelt sich dabei aber um sehr kleine Resten. «Eine bleibende Umweltgefährdung wird nicht erwartet», so Fidel Hendry weiter.

Die Ermittlungen zum Hergang des Vorfalls werden durch die Kantonspolizei Nidwalden in Zusammenarbeit mit Spezialisten geführt und sind noch nicht abgeschlossen. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge wird eine Fehlmanipulation beim Tankvorgang einer Fähre als wahrscheinlichste Ursache vermutet.

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