Schweizer Armee unterstützt den Kanton Nidwalden beim Impfen

Ab 8. Januar 2022 stehen fünf Armeeangehörige für die Covid-19-Impfaktion im Kanton Nidwalden im Einsatz. Es wurde eine entsprechende Leistungsvereinbarung unterzeichnet.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Auffrischimpfungen baut der Kanton Nidwalden seine Impfkapazitäten im neuen Jahr deutlich aus. Dabei erhält er Unterstützung von der Schweizer Armee. Ein Gesuch der Gesundheits- und Sozialdirektion ist kurz vor Weihnachten bewilligt worden. Am 8. Januar 2022 werden fünf Armeeangehörige in die Infrastruktur der Impfstelle im alten Zeughaus in Oberdorf eingeführt, bevor sie anschliessend in den Dienstplan aufgenommen und Impfungen verabreicht werden. «Durch die neue Frist für die Boosterimpfung von vier Monaten nach der letzten Impfung hat sich die Nachfrage auch bei uns praktisch von einem auf den anderen Tag stark erhöht. Ohne den Einsatz der Armeeangehörigen könnten wir das rege Interesse aufgrund fehlender Ressourcen nur verzögert abdecken. Deshalb sind wir sehr dankbar für die rasche Zusage und das grosse Engagement der Schweizer Armee», betont Gesundheits- und Sozialdirektorin Michèle Blöchliger.

Die fünf Armeeangehörigen stammen aus dem Spitalbataillon 66. Deren Corona-Assistenzdiensteinsätze werden durch die übergeordnete Territorialdivision 2 koordiniert. Der Kommandant der Ter Div 2, Divisionär Daniel Keller, und Michèle Blöchliger haben die Leistungsvereinbarung für den Einsatz im Kanton Nidwalden unterzeichnet. Der Einsatz ist bis zum 7. Februar 2022 befristet. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, eine Verlängerung zu beantragen. Für eine Auffrischimpfung im alten Zeughaus ist eine vorgängige Online-Anmeldung unter nw.impfung-covid.ch erforderlich. Auch in Apotheken und Arztpraxen wird geimpft. Wie die Anmeldung dort zu erfolgen hat, ist auf der Webseite des Kantons Nidwalden unter www.nw.ch/coronaimpfung ersichtlich.