Unterstützen und Fördern – Talent Day 2021

Die Winteruniversiade 2021 hatte die Vision, als sympathische Gastgeberin  die Winterdestination und den Bildungsstandort Zentralschweiz in die Welt hinauszutragen. Trotz der Absage konnte das Legacy-Projekt Talent Day durchgeführt werden. Nachwuchsathletinnen und -athleten aus der Zentralschweiz wurden dabei gezielt über die Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten im Leistungssport informiert.

Am Sonntag, 12. Dezember 2021, trafen sich rund 60 Zentralschweizer Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten aus 24 Sportarten im Freiruum in Zug zum Talent Day. Die jungen Athleten und Athletinnen mit einer Swiss Olympic Talent Card wurden über die Herausforderungen im Leistungssport und die kantonalen Unterstützungsmöglichkeiten informiert. In einem zweiten Teil wurde auch ein Elternteil eingeladen, sodass auch sie über die Möglichkeiten und Dienstleistungen informiert wurden. Mit der proaktiven Information möchten die Sportämter der Zentralschweiz jungen Sportler und Sportlerinnen und ihrem persönlichen Umfeld frühzeitig die bestmöglich Unterstützung bieten. In verschiedenen Workshops wurden die Teilnehmenden motiviert, dank gezielter Karriereplanung einen erfolgreichen Weg im Leistungssport zu begehen. Inputs und Inspiration erhielten sie im Austausch mit den Weltklasse-Athleten Nina Brunner (Beachvolleyball), Yannick Zehnder (Eishockey) und Patricia Merz (Rudern).

Beim abendlichen Talk mit den Topathleten erhielten auch Eltern und Gäste einen Einblick in die Chancen und Herausforderungen des «Sportler-Berufs». Philipp Hartmann, Leiter Abteilung und Sport des Kantons Nidwalden, sagt: «Wir freuen uns, dass dieses wichtige Projekt trotz der Absage der Winteruniversiade 2021 durchgeführt werden konnte. Wir möchten mit dieser neuen, direkten Dialogplattform die kantonalen Netzwerke im Leistungssport stärken und eine frühe, transparente Information unserer Nachwuchssportler und ihrer Eltern sicherstellen».