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Neue Reservate und Altholzinseln stärken Schutz von Wäldern

Mit der vertraglichen Sicherung von zwei Waldreservaten und zwei Altholzinseln werden in mehreren Gemeinden langfristig bedeutende Lebensräume für seltene und gefährdete Arten erhalten. Sämtliche Flächen stehen für die nächsten 50 Jahre unter Schutz.

Sabrina GislerVon Sabrina Gisler · 15. September 2025

Die neuen Waldreservate liegen in Beckenried und Emmetten (Brennwald, Risletenschlucht-Follen-Stützbergwald) und umfassen rund 37 Hektaren. Dazu kommen zwei Altholzinseln in Oberdorf (Sunnenwald) und Wolfenschiessen (Fluehütte) mit je rund 14 Hektaren. Damit verfügt Nidwalden neu über 16 Waldreservate und vier Altholzinseln und kommt seinem 2009 festgelegten Ziel, bis im Jahr 2030 zusätzlich 800 Hektaren an Waldreservatsflächen ausgeschieden zu haben immer näher. Aktuell liegt dieser Wert bei 680 Hektaren.

Bedeutung für Biodiversität
«Mit diesen neuen Vereinbarungen leisten wir einen weiteren, wichtigen Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt im Kanton Nidwalden», sagt Landwirtschafts- und Umweltdirektor Joe Christen. «Waldreservate und Altholzinseln sind Kernstücke unserer ökologischen Infrastruktur. Sie schaffen wertvolle Rückzugsräume für seltene Arten und fördern die natürliche Entwicklung unserer Wälder», so Joe Christen weiter.

Während im Sonderwaldreservat Brennwald gezielt Lebensräume für Haselhuhn und Waldschnepfe gefördert werden, gilt in den übrigen Flächen ein genereller Nutzungsverzicht. Hier bleibt der Wald vollständig sich selbst überlassen und entwickelt sich zu einem wertvollen Lebensraum mit hohem Anteil an Alt- und Totholz.

Zusammenarbeit als Schlüssel
«Die enge Zusammenarbeit mit den Korporationen und Genossenschaften zeigt eindrücklich, dass Naturschutz und regionale Verantwortung Hand in Hand gehen können», betont Joe Christen. Dank der Genossenkorporation Beckenried, der Uertekorporation Büren nid dem Bach und der Alpgenossenschaft Sinsgäu ist es möglich, diese Flächen langfristig zu sichern und Nidwaldens ökologische Vernetzung entscheidend zu stärken.

Sabrina Gisler
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Sabrina Gisler

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